Zum Inhalt

Über mich – #beabumblebee

Wer steckt eigentlich hinter Hummeln im Hintern und was bedeutet #beabumblebee?

Ein echter Hummel, sozusagen 🙂

#beabumblebee

Mein Name ist Jochen Benjamin Hummel und ich bin 1981 geboren. Seit 2006, also seit über 10 Jahren, beschäftige ich mich mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung. Um Euch ein Bild von mir machen zu können, also jetzt kein fotografisches, sondern ein chrakteristisches: hier meine kleine Geschichte.

Mein Werdegang

Wenn ich jetzt gleich davon erzähle, dass ich mein Abitur gemacht, Zivildienst geleistet und studiert habe, könnte man auf den ersten Blick meinen: so stellt man sich eine gutbürgerliche (oder soll ich lieber spießbürgerliche 😛 sagen?) Ausbildung vor.

Abitur

Nun, ein großer Teil davon mag sicherlich so gewesen sein. Allerdings hatte ich so meine Schwierigkeiten damit klar zu kommen. Im Halbjahr der 9. Klasse stellte sich heraus, ich bin nicht für das Niveau des im Nachbarort gelegenen Progymnasiums geeignet. Mit meinen damaligen Noten legte man mir nahe, die Schule zu wechseln. Keine Ahnung, aber irgendwie kamen meine Eltern auf die Idee, ich könnte ja auf das naturwissenschaftliche Gymnasium in der nächsten Kreisstadt gehen. Dort habe ich dann ohne jeglichen Freundeskreis, ein kleiner Junge vom Land, für den Städte immer laut und hektisch waren, mein Abitur gemacht. Und komischerweise war ich in der 10. Klasse einer der Besten, zumindest in einigen Fächern (nicht in allen – aber im Vergleich zum Progymnasium waren das Welten!).

Zivildienst

Gut, dann habe ich meinen Zivildienst geleistet, damals gab’s das noch. Bundeswehr kam niemals für mich in Frage, deshalb habe ich mit ein paar Freunden beschlossen dass wir in einer Werkstatt für Behinderte unseren Dienst ableisten werden. Gesagt getan… Das war eine meiner prägendsten Erfahrungen, weil ich viel über mich und Menschen mit Behinderung lernen konnte. Auch dort war ich in der ersten Zeit unglücklich mit meinem Job in der Schreinerei und bin nach einer Weile in die Diagnostikwerkstatt gewechselt. Dort wurden Stethoskope und Blutdruckmessgeräte zusammengebaut. Als die Gruppenleiterin gecheckt hat, dass ich den Laden gut im Griff habe, hat sie sich nach zwei Wochen in ihre „Krankheit“ verabschiedet und ich habe sie bis zum Ende meiner Zivildienstzeit nicht mehr gesehen.

Dann kam die Frage, welchen Beruf ich wohl ausüben werde. Das war gar nicht so einfach, wenn man sich bisher nicht ernsthaft Gedanken über dieses Thema gemacht hat. Zukunft, das war für mich so ein weit entfernter und nicht greifbarer Begriff. Aber es half alles nichts, „man“ musste ja schließlich eine Entscheidung treffen. Also habe ich ein wenig über mich und meine Vorlieben reflektiert. Dabei kam heraus, dass ich ein extrovertierter Mensch bin, der gerne organisiert und präsentiert. Also lag die Richtung Vertrieb oder Eventmanagment sehr nahe. Aus diesem Grund habe ich dann 2001/2002 insgesamt 90 Bewerbungen in diesem Bereich geschrieben – und tatsächlich 90 Absagen kassiert! Mit einem Abitur von 2,7.

Studium

Da ich nicht der Mensch bin, der dem Staat – also uns allen – auf der Tasche liegen will habe ich nach irgendeinem Job gesucht. In einer Firma in meinem Wohnort bin ich fündig geworden und habe dort über ein Jahr lang Teile in Maschinen eingelegt. In dieser Zeit habe ich mich dann doch etwas intensiver mit meiner Berufswahl beschäftigt, aber lange nicht so, wie ich es hätte tun sollen. Auf jeden Fall wollte ich ein Betriebswirtschaftsstudium an einer dualen Hochschule absolvieren, mir fehlte nur der passende Betrieb dazu. Da kam mir die blendende Idee mich in meiner jetzigen Firma zu bewerben und habe das Gespräch mit dem damals neu eingesetzten Geschäftsführer gesucht. Er gab mir diese Chance und ich durfte mein BWL Studium mit Wahlpflichtfach Technik (das war seine Bedingung) und Vertiefung in Marketing in dieser Firma machen. Dafür bin ich ihm heute noch sehr dankbar.

Auch das Studium war nicht top, im Pflichtfach VWL bin ich dann erstmal durch die Prüfung gerasselt und habe es erst im zweiten Anlauf geschafft. Auch bei meinem Studienabschluss hatte ich wieder einen Durchschnitt von 2,7 und dachte ernsthaft, die Welt gehört mir.

Ich wollte hoch hinaus, habe das Übernahmeangebot hochnäsig abgelehnt und mich einfach mal so in einem Franchise System selbständig gemacht und war von heute auf morgen mit 40.000 € Schulden mein eigener Chef.

Bevor ich jetzt im Detail mein fulminantes Scheitern inkl. Gerichtsprozess gegen den Franchisegeber zum Besten gebe: wer das wissen möchte darf mir gerne schreiben. Sonst sitze ich noch morgen da und erzähle davon…

Danach stand ich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung und meine Erinnerung an die 90 Absagen war wieder sehr präsent. Egal, hier ein kurzer Überblick was ich von 2003 – 2008 so alles „ausprobiert“ habe:

  • Barkeeper und Kellner in einer Dorfkneipe
  • Eventmanager in einer Dorfdiscothek
  • Handelsvertreter im Investmentfondsvertrieb
  • Vertriebsmitarbeiter in einer Werbeagentur
  • Kaufm. Leiter bei einem Maschinenservice

Meine Chance

2008 sprach mich dann ein Unternehmer aus meinem Heimatort an, ob ich nicht einen Job suchen würde. Damals habe ich gerade frisch den Arbeitsvertrag bei oben genannter Werbeagentur unterzeichnet. Deshalb lehnte ich dankend ab. Einige Monate später, nach dem ich die Werbeagentur verlassen und bereits den Job als kaufm. Leiter beendet hatte erinnerte ich mich an das Angebot und fragte dieses Mal den Unternehmer, ob er nicht jemand bräuchte.

9 Jahre war ich bei dieser Firma: Assistent der Geschäftsführung und Ausbilder im kaufm. Bereich. Für diese Chance bin ich diesem Unternehmer überaus dankbar. Er hat mir dabei geholfen mein Potenzial zu erkennen. Doch es kam die Zeit, wo in mir ein innerer Ruf immer lauter wurde. Ich wollte mehr erreichen, wollte mich noch mehr entfalten und mich einbringen – und ich wollte mich verändern! Der Drang nach Veränderung war so groß, dass er innerhalb der letzten drei Jahre die ich dort beschäftigt war am Ende nicht mehr zu ignorieren war.

Meine Herausforderung

Ich entschied mich zu gehen, um mich einer neuen Herausforderung und neuer, größerer Verantwortung zu stellen. Ich wollte die Veränderung und ich bekam sie. Heute bin ich in der Branche tätig, die mich schon immer fasziniert und inspiriert hat – ich tue was ich liebe, wovon ich vollkommen überzeugt bin und was mich täglich erfüllt. Ich kann anderen Menschen dabei helfen sich selbst zu erkennen, zu wachsen, zu transformieren und der oder die Beste zu werden, der sie sein können. Diese Möglichkeit und diesen tiefen Sinn machen mich stolz und demütig zugleich. Ich danke dem Leben und dem Universum, und auch letztendlich mir selbst, dass ich diese Chance wahrgenommen und diese Entscheidung getroffen habe. Ich liebe meinen Job!

Privates

Neben dem Drang mich in jeder freien Minute persönlich weiterzuentwickeln – auch heute noch – möchte ich dieses Wissen unbedingt anwenden, weitergeben und mit anderen Menschen teilen. Deshalb verbringe ich einen Teil meiner freien Zeit mit diesem Blog.

Die restliche Zeit gehört meiner Familie. Wir haben zwei wundervolle Australian Shepherds (das sind Hunde, für diejenigen die sich gerade fragen was ich damit meine – sieht man auch auf dem Beitragsbild) und seit Ende 2016 bin ich stolzer Familienvater. Ich liebe meine Frau über alles, weil sie immer hinter mir steht und mir in schwierigsten Zeiten immer zur Seite gestanden hat. Sie ist wundervoll.

Durch unsere Hunde bin ich viel in der freien Natur, was mich zu einem echten Naturburschen macht. Ich liebe ausgedehnte Spaziergänge und Wanderungen, aber auch Ski fahren, segeln und Joggen.

Mein Leitspruch

be a bumblebee – sei eine Hummel

#beabumblebee

Ihr habt vielleicht schon mal den Hashtag #beabumblebee gesehen. Das ist mein Leitspruch, denn damit verbinde ich nicht nur einen Nachnamen. Es ist für mich ein Lebensstil geworden. Immer weiter hinaus zu fliegen, fremden Nektar zu sammeln, Honig zu produzieren und diesen mit anderen zu teilen.

Übersetzt heißt das für mich: Entwickle Dich stetig weiter, wende das erlernte Wissen an, probiere es aus und gebe Deine Erfahrungen und Erkenntnisse weiter, damit andere davon profitieren. Wenn Du anderen hilfst, hilfst Du Dir am meisten. Deshalb:

#beabumblebee

Werde jetzt Fan von meiner Hummeln im Hintern Facebook Seite und klicke hier.

 

copyright by jochen hummel